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// © 2003 Ralf H. Schübel / www.ad1.de
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vita+= "Die Geschichte der gro&#223;en Klavierinterpreten ist reich an R&#252;ckz&#252;gen von ihrem Instrument und von den Konzertpodien. Vladimir Horowitz kehrte immer wieder f&#252;r lange Perioden seinem Instrument den R&#252;cken, w&#228;hrend Glenn Gould sich bis an sein Lebensende dem Konzertpublikum verweigerte. Maurizio Pollini pausierte nach dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs zehn Jahre, l&#228;nger als diese Zeit hat Martha Argerich schon kein Solorecital mehr gegeben."
vita+= sph+"Auch Dinorah Varsi hat sich im Verlauf ihrer gro&#223;en Karriere diese Auszeiten geg&#246;nnt. Sie selbst empfand diese Zeit der Regenerierung zwar als \"Luxus\", aber auch als Phase der Neubesinnung. Wer mit vier Jahren erstmals in der &#214;ffentlichkeit auftrat, mit acht Orchesterkonzerte in Brasilien und Uruguay gab, l&#228;uft zwangsl&#228;ufig in die gef&#228;hrlichen Untiefen des &#220;bergangs vom Wunderkind zum reifen K&#252;nstler. Erich Kleiber sah als einer der ersten die gro&#223;e musikalische Zukunft Varsis voraus, Geza Anda wurde, nach Klavierstudien in Paris und New York, ihr bestimmender Lehrer. Es folgten Wettbewerbserfolge in Genf, Barcelona und London. Der Gewinn des Clara-Haskil-Wettbewerbs 1967 in Luzern bildete den Auftakt zu einer weltweiten Karriere mit Auftritten bei den Festspielen in Salzburg, Berlin, Luzern, Z&#252;rich, Schwetzingen, Schleswig-Holstein, Ascona, Ludwigsburg und Prag. Sie gastierte u.a. bei den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra London oder den M&#252;nchner Philharmonikern mit Dirigenten wie Bernard Haitink, Giuseppe Sinopoli, Semyon Bychkov, Charles Dutoit, Rudolf Kempe, Paul Kletzki oder Witold Rowicki."
vita+= sph+"Nach ihrem R&#252;ckzug von den Podien Ende der 70er Jahre ist Dinorah Varsi triumphal in die internationalen Konzerts&#228;le zur&#252;ckgekehrt. Mittlerweile gastierte sie u.a. wieder in Berlin, M&#252;nchen, Prag, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Echternach-Festival oder beim Klavierfestival Ruhr. Tourn&#233;en und Konzerte mit namhaften Orchestern und Dirigenten erg&#228;nzen ihre weltweite k&#252;nstlerische T&#228;tigkeit."
vita+= sph+"Es gibt nicht mehr viele Pianisten der Generation von Dinorah Varsi, die makellose Technik mit musikalischer Tiefsicht, gespeist aus einem jahrzehntelangen Konzertleben, auf den internationalen Konzertpodien demonstrieren. Varsi geh&#246;rt zu der gro&#223;en Interpretinnengeneration um Martha Argerich und Maria Joao Pires. Nicht zuletzt Chopin spielt in der Konzertbiografie aller drei eine wesentliche Rolle. Mit Chopin wurde Varsi gro&#223;, ihre Einspielung der beiden Konzerte auf Philips genie&#223;t noch heute legend&#228;ren Ruf. Aber auch das gro&#223;kalibrige Virtuosenrepertoire wie Konzerte und Solowerke von Rachmaninoff, Tschaikowsky oder Brahms stehen neben unverwechselbaren Interpretationen der Klavierkonzerte von Mozart oder Beethoven."
vita+= sph+"Ihr Spiel und ihre au&#223;ergew&#246;hnliche musikalische Pers&#246;nlichkeit wurden in zahlreichen Fernseh- und Radioproduktionen, in Fernsehportraits <BR>und auf CDs festgehalten.<BR><BR><BR><BR><BR><BR>"
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